Geschichte

Nur wenige Jahre nach dem Ende der Stummfilmära entstanden die ersten Pläne des historischen Theaters (1933/34). In jener Zeit waren Lichtspieltheater nicht nur für die neu aufkommenden Tonfilme vorgesehen, sondern auch für Kabaret-, Variété- oder Musikvorführungen. Daher war auch das Palenberger Lichtspielhaus mit einer Bühne von 35m² ausgestattet.

Nach dem Weltkrieg, unter dem Namen „Grenzlandtheater“, bot das ehemalige Lichtspielhaus Platz für ca. 600 Gäste, die sowohl von den nun üblichen Klappsitzreihen als auch von der Emporen-Loge die Kino- und Bühnendarbietungen verfolgten.

1993 wurde das Grenzlandtheater durch die damalige Leiterin Ingrid Heinze zur Ballett- Theaterschule umgebaut. Bühne und Kulissen wurden auf über 100m²  erweitert, so dass nunmehr Raum war für großflächige Ballett- und Theaterinszenierungen. Die ehemalige Loge wurde zu einem professionellen Ballettsaal mit ca. 100 m² ausgebaut. Das historische Gebäude im Bauhausstil der 30er Jahre ist bis heute erhalten geblieben, die Eingangshalle atmet noch immer das historische Theaterflair und die ehemalige Lichtspielbühne ist, wenn man genau hinsieht, immer noch deutlich zu erkennen, als Teil der Theater- und Tanzbühne.